Teil II – Tausche schlaff gegen straff

Heute war es wieder so weit – das nächste personal Training stand an. Ich muss zugeben ich hatte noch nie solchen Muskelkater wie nach dem letzten mal – aber in angenehmer Art und Weise… Denn Muskelkater an den Armen fühlt sich einfach großartig an. Diese Musklegruppe war für mich im normalen Studio immer schwer zu trainieren. Muskelkater der erst zwei Tage danach ganz langsam stärker wird und mir ein super Gefühl gibt.
Ein Gefühl nach: jetzt tut sich was!
So ging ich also guter Laune ins Training und stülpte mir den super sexy Anzug über! Als die ersten “kitzelnden” Stromimpulse kamen freute ich mich schon auf mehr! Mehr Strom, mehr Energie mehr gute Laune. Nachdem die Grundstellung die ersten starken Impulse durch den Körper auffängt und man sich sozusagen daran gewöhnt geht es danach über in “Figuren”. Zum Bespiel muss ich die Arme ganz weit nach hinten Strecken und anspannen um den Trizeps zu stimulieren. Oder der so genante “Hercules” der den Bizeps wachsen lässt. Während diesen Figuren korrigiert Jan, der personal Trainer immer wieder die Stellung und ich höre immer wieder: “Bauch einziehen, Rücken gerade, Schultern nach hinten”.
Wer glaubt dieses EMS ist ein Training für “Faule” die sich quasi hinlegen und der Strom wird schon alles regeln, der irrt sich! Anstrengend ist es allemal, aber irgendwie glaube ich dass die Energie die zusätzlich durch den Körper fließt wiederum positive Energien freisetzt. Und so geht es durch ein zwanzig Minuten-Programm. Zwanzig Minuten die den selben Effekt erzielen wie 5-6 h intensives Workout!
EMS, „Elektro-Myo-Stimulation”, kommt aus der Reha und wurde über Jahrzente weiterentwickelt um Muskeln aufzubauen ohne Gelenke dabei zu belasten wie es leider oftmals im Training mit Gewichten der Fall ist.
Nach zehn Minuten Training gibt es immer eine kurze Pause, Wasser aufnehmen und Luft holen ist angesagt, damit die “zweite Runde” weitergehen kann. Auch in den zweiten zehn Minuten werden die Figuren wiederholt und genau wie auch schon in der ersten Hälfte verstärkt sich der Impuls nach 5 Minuten – er geht dann in die tieferen Muskelschichten. Bei diesem Impulswechsel ist der erste Stromfluss extrem stark und die Luft bleibt kurz weg aber auch daran gewöhne ich mich schnell und es geht weiter im Programm.
Nach zwanzig Minuten ist das gröbste überstanden und es geht noch 10 Minuten auf den Cross-Trainer.
Ich bin schon gespannt auf nächste Woche, denn da soll ich ein neues Programm versuchen.
Na dann – ” Strom ab – Fett weg”.
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