Tausche schlaff gegen straff – EMS auf Ibiza mit bodyforming

Zuviel war es dieses Jahr, zu viel von Foie Gras zu viel von der sprudelnden Brause, zu viel Nachtisch und zuviel Sitzen. Nur von einem war zu wenig da – zu wenig Bewegung und somit ist mein Körperfettwert von vor Weihnachten um 4% nach oben geklettert. In Zahlen: von 18 auf 22%. Auch das ist Zuviel.
Somit entschied ich mich für ein neues FitnessProgramm in Santa Eulaila – Bodyforming mit Strominpulsen.

Jetzt auch professionell auf Ibiza angekommen wird dieses Abnehm- und Sportprogramm immer bekannter. Stromimpulse die während des Workouts durch den Körper gehen und am Körper arbeiten. Kurz EMS genannt wird es von Spitzensportlern schon lange zum Muskelaufbau oder Fettabbbau genutzt.
Also genau das Richtige nach den “fetten” Feiertagen.

Ich ging diese Woche (in der ersten Januar-Woche) erneut ins Bodyforming-Studio nach Santa Eulalia (gegenüber des Agua de Ibiza Hotels) und hab mit einer zehner Karte das neue Jahr begonnen um die guten Vorsätze gleich mal in die Tat umzusetzten. Vor Weihnachten habe ich bereits 3 Propetrainings absolviert, bei denen ich kompetent über die Wirkungsweise der Impulse aufgeklärt worden bin und mir danach natürlich auch ein Programm auf den “Leib” geschneidert wurde um mein persönliches Ziel zu erreichen. Das Ziel ist weniger Bauchumfang, mehr Triceps, Biceps und Beine und jetzt natürlich diesen hohen Fettwert zu reduzieren. Genauer gesagt ist der Istzustand jetzt 70 kg Gewicht, 22,6 % Körperfett, Bauchumfang 88, Schulter 114 Bizeps 30.
Ich stehe nun hier und mach mich sozusagen vor ihnen “nackig” und möchte gerne an meinem Körper und anhand der Zahlen zeigen ob EMS das hält was es verspricht.
Was sich schon vor Weihnachten nach den 3 Workouts herausstellte war ein besseres Haltungsgefühl, also aufrechter Gang und mehr Körperspannung und dies nach drei mal.

Los gehts!
Zuerst einmal muss ich in einen hautengen Anzug der an Elektroden angeschlossen wird. Zugegebenermaßen sieht er nicht superschick aus und zeigt auch direkt die Problemzonen – aber ins Pacha oder zum “Dinner” will ich damit auch nicht.

Die Stellen an denen die Elektroden angeschlossen sind, werden mit warmem Wasser eingesprüht damit die Impulse mehr Hautoberfläche und somit mehr Muskeln erreichen. Dann höre ich auch schon von Jan, dem Trainer: ” Kann es losgehen”.
Aber klar kann es und ich spüre auch schon die ersten schwachen Impulse die eher an ein sanftes Kitzeln als an Strom erinnern. Wir beginnen die “Schlagkraft” zu erhöhen und die Stromimpulse gehen höher und höher.
Das gute an dem ganzen System ist, es wird individuell eingestellt und der personal Trainer bleibt die gesamten 20 Minuten auf mich konzentriert, gibt Anweisungen, korrigiert die Haltung und korrigiert auch die Stärke des Stromes noch oben oder auch nach unten.
Nachdem die Grundintensität eingestellt ist, werden nun die verschiedenen Muskelgruppen nacheinander Feinjustiert. Angefangen mit dem Po und den Beinen geht es zu Bauch und Rücken und danach zu Brust und Armen. Ich bitte Jan ein bisschen mehr die Beine und Arme aufzudrehen, denn hier macht der Impuls für mich am meisten Spaß.
Und nun geht es los mit dem Workout – 20 Minuten personal Training das sich jetzt schon vielversprechend anfühlt.

In gleichmäßigen Abständen werden durch “Figuren” die verschieden Muskelgruppen angesprochen aber dazu gehe ich in meinem nächsten Artikel ein, wenn es wieder heisst – “dreh auf”!

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Laurent Perrier