Einen guten Rutsch!!! – Silvesterbräuche international!

Und wieder ist ein ganzes Jahr vorbei. Es ging schnell, noch schneller als letztes Jahr, es raste an uns vorbei. Ich stelle mir die üblichen Fragen, was ist passiert in den vergangenen Monaten? Soviel, muss ich mir jedes Mal antworten, und noch mehr in diesem Jahr! Ziehen Sie ein Resumee, hängen Sie Ihren Gedanken nach, lassen Sie Revuee passieren, was Ihnen 2011 alles widerfahren ist und vergessen Sie nicht, sich die guten Vorsätze für das kommende Jahr dieses Mal besser einzuprägen und vorallem konkreter, damit Sie diese nicht gleich wieder am Neujahrstag vergessen haben oder über den Haufen werden müssen, da Sie diese als total unrealisierbar einstufen müssen. Es ist viel passiert, vielleicht auch zuviel – man könnte meinen dies sei der Lauf der Zeit, alles drehe sich angeblich schneller und besser und mehr! Doch das stimmt nicht, denn das Tempo in dem wir Leben, bestimmen ganz alleine wir und wenn es uns “too much” ist, dann sollten wir einen Schritt zur Seite treten, durchatmen und das was uns stört übderdenken und an dem was uns gefällt und glücklich macht festhalten! In diesem Sinne: feiern Sie kräftig, lassen Sie es krachen und wenn Sie am nächsten Morgen mit einem Kater aufwachen, halb so wild – dann fangen Sie eben erst morgen an mit Detox. Es ist nie zu spät! HAPPY NEW YEAR!

Silvesterbräuche international!

Der Mensch neigt zum Aberglauben. Und so ist es nicht verwunderlich, dass weltweit zur Jahreswende Riten und Bräuche verfolgt werden, die Glück und Zufriedenheit prophezeien. Allen diesen Bräuche gemeinsam ist die Hoffnung auf Beständigkeit und eine bessere Zukunft mit mehr Geld, mehr Liebe, mehr Glück. Einige besonders kuriose und witzige Silvesterbräuche habn wir für Sie zusammengestellt. Auch wenn die Rituale ihre Versprechungen nicht halten, so bringen sie doch auf jeden Fall eine Menge Spaß.
Zum Beispiel die Spanier: sie schieben sich gerne zu jedem Mitternachts-Glockenschlag eine Traube in den Mund. Bei jeder Traube darf man sich etwas wünschen!
Eine andere Frucht findet in einigen Teilen Chinas eine sehr ungewöhnliche Verwendung. Hier werfen Unverheiratete Mandarinen ins Meer und erhoffen sich damit großes Liebesglück im neuen Jahr.
Ansonsten feiern sie Silvester eher ruhig mit einem Abendessen im Kreise der Familie oder mit Freunden. Feuerwerk gibt es nicht.
In Japan ist das traditionelle Neujahrsessen: Mochis Die Klöße aus Klebereis sollen Glück fürs neue Jahr bringen und ein langes Leben versprechen. Kurzfristig gesehen bringen sie dem einen oder anderen jedoch eher Unglück, zum Bespiel den Erstickungstod. Damit das nicht passiert, wissen die Japaner über Erste Hilfe bestens Bescheid: Fünf Schläge zwischen die Schulterblätter des am Boden liegenden Opfers sollen die Notsituation abwenden und den Erstickenden vor dem qualvollen Mochi-Tod bewahren.
Die feierfreudigen Russen läuten mit dem letzten Tag des Jahres eine zehntägige Festphase ein. In der Neujahrsnacht bringen Väterchen Frost, das Pendant zum Weihnachtsmann, und seine Begleiterin Snegurotschka (Schneeflöckchen) die Geschenke. Im ganzen Land werden Jolka-Feste gefeiert. Gemeinsam sitzt die Familie um die Jolka (den Tannenbaum) herum und isst (und trinkt). Nach der Präsidentenrede im Fernsehen, wird auf das neue Jahr angestoßen. Die russisch-orthodoxe Kirche richtet sich anders als die westlichen Kirchen nicht nach dem Gregorianischen, sondern nach dem Julianischen Kalender: Weihnachten wird erst in der Nacht zum 7. Januar gefeiert, Neujahr ist erst am 13. Januar.
In Italien aber auch in einigen Teilen Spaniens ist rote Unterwäsche in der Neujahrsnacht ein absolutes Muss. Wer glücklich und erfolgreich sein möchte, sollte mit roter Wäsche ins neue Jahr “rutschen”. Kaufhäuser und Dessous-Läden stellen daher jedes Jahr spätestens kurz nach Weihnachten ihre Wäscheauslage um. Egal ob Spitzenhöschen oder Boxershorts – Hauptsache rot. Zu essen gibt es traditionell Schweinshaxe mit Linsen. Die deftige Kost bringt angeblich Glück in Gelddingen.
So auch in den USA, vor allem im Süden, werden zu Silvester gerne Linsen oder Linsensuppe gegessen. Weil die Linsen ein bisschen wie Münzen aussehen, sollen sie Glück und Geldsegen versprechen. In Teilen Pennsylvanias – dort, wo früher viele Deutsche siedelten – gehört auch Sauerkraut zu den Traditionsgerichten. Dann gibt es noch die Regel “Nothing Goes Out”, nach der am ersten Tag des Jahres nichts das Haus verlassen darf, auch nicht der Müll. Wenn doch, droht Unglück.

Archiv En Vogue

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Laurent Perrier